Vortrag: Klima, Natur und Ideologie – ein Perspektivwechsel

Der dieBasis Landesverband Sachsen-Anhalt lädt am 31.01.2026 zum Vortrag "Klima, Natur und Ideologie – ein Perspektivwechsel" mit anschließender Diskussionsrunde ein.

Vortrag und Diskussionsrunde mit Andreas Korschefsky in Stendal

31. Januar 2026 | 13:00 Uhr | dieBasis Bürgerbüro, Frommhagenstr. 8a, 39576 Stendal

Am 31. Januar 2026 um 13:00 Uhr lädt der Landesverband Sachsen-Anhalt der Partei dieBasis zu einem Vortrag mit anschließender Diskussionsrunde ein.

Zu Gast ist Andreas Korschefsky. Die Veranstaltung findet im dieBasis Bürgerbüro in der Frommhagenstr. 8a in Stendal statt.

Worum geht’s?

Klima, Natur und Ideologie – ein Perspektivwechsel

Warum wir genauer hinschauen müssen – und anders handeln sollten

Die öffentliche Klimadebatte folgt oft festen Erzählungen. Wir hören Schlagworte, sehen Kampagnen, erleben moralischen Druck.

Doch was passiert, wenn wir Ursachen und Wirkungen sauber trennen und den Blick wieder auf die realen Prozesse in der Natur richten?

Dieser Beitrag fasst die zentralen Gedanken eines Vortrags zusammen, der genau dort ansetzt.

Die wahren Ursachen vieler ökologischer Schäden

Viele der heutigen Umweltprobleme entstehen nicht durch das Klima selbst, sondern durch massive Eingriffe in Landschaft und Böden.

Besonders relevant sind:

  • Austrocknung von Landschaften
    durch tausendfache Entwässerungsgräben für schwere Maschinen
  • Pflugsohlenverdichtung
    die Wasseraufnahme verhindert und Böden biologisch erstickt
  • Bodenerosion
    als direkte Folge falscher Bewirtschaftung

Wir sehen hier ein systemisches Problem: Technische Effizienz wurde über ökologische Stabilität gestellt.

Wenn Landschaften krank sind, wird auch das Wetter extremer

Geschädigte Böden und entwässerte Flächen verändern das lokale Klima. Die Folgen sind messbar:

  • Stärkere Temperaturgegensätze
  • Beschleunigte Luftbewegungen
  • Hochenergetische Wetterereignisse wie Fallböen

Die enorme Schadwirkung solcher Ereignisse zeigt sich deutlich in Bildern verwüsteter Wälder, zerstörter Infrastruktur und großflächiger Vegetationsverluste.

Nicht das Klima agiert isoliert. Die Landschaft reagiert auf unseren Umgang mit ihr.

Wärmeres Klima: Eine differenzierte Betrachtung

Ein wärmeres Klima bringt nicht nur Risiken. In vielen Regionen zeigt sich auch eine klare ökologische Regeneration.

Beobachtbare Effekte sind unter anderem:

  • kräftige Zunahme von Orchideenarten
  • Ausbreitung ehemals seltener Wasserpflanzen
  • Wiederbelebung stark geschädigter Biotope

Natur reagiert dynamisch. Sie nutzt Spielräume, sobald wir sie lassen.

CO₂ und Klima: Verhältnis statt Schlagwort

CO₂ wird oft als alleiniger Haupttreiber dargestellt. Eine nüchterne Betrachtung der Mengenverhältnisse zeigt jedoch eine deutlich geringere Wirksamkeit, als öffentlich behauptet wird.

Dem gegenüber steht die enorme Eigenregulationskraft der Natur:

  • Wasserkreisläufe
  • Vegetationsdynamik
  • Bodenbiologie
  • atmosphärische Ausgleichsprozesse

Diese Mechanismen sind um ein Vielfaches stärker, als es für Stabilisierung notwendig wäre – wenn wir sie nicht systematisch blockieren.

Klimaschutz als Verwaltungsproblem

Ein zentrales Thema des Vortrags ist das Behördenversagen. Der Begriff „Klimaschutz“ wird vielfach ideologisch genutzt, ohne reale ökologische Wirkung zu entfalten.

Statt Ursachen zu beheben, entstehen:

  • Symbolpolitik
  • Regelwerke ohne Naturbezug
  • Maßnahmen, die Schäden verstärken

Das Ergebnis ist Frust, Spaltung und eine zunehmende Entkopplung von Realität.

Persönlicher Umgang mit wachsendem Ideologiedruck

Zum Abschluss geht es um Haltung. Um den eigenen Weg in einer Zeit zunehmender ideologischer Verhärtung.

Der Vortrag zeigt:

  • Wie man sachlich bleibt
  • Wie man sich innerlich unabhängig macht
  • Wie man andere zur eigenen Beobachtung ermutigt

Nicht durch Lautstärke. Sondern durch Klarheit.

Fazit: Verantwortung beginnt beim Hinschauen

Wir kommen weiter, wenn wir Ursachen benennen, Wirkungen verstehen und der Natur wieder Raum geben.

Nicht Ideologie schützt das Klima. Verständnis tut es.

Und genau dort können wir ansetzen – jeder für sich, gemeinsam im Dialog.